Wirtschaft : New Economy: Sammelklage gegen Intershop

Nach dem dramatischen Kurseinbruch der Aktien der Jenaer Intershop AG haben Anwälte eine Sammelklage von Aktionären gegen das Unternehmen in den USA eingereicht. Sie sei Ende Februar am Hauptsitz des Unternehmens in San Francisco vorgelegt worden, teilten die Kanzleien Shalov Stone & Bonner und Rotter am Donnerstag in München mit. Dem Software-Hersteller und führenden Managern wird vorgeworfen, von Mai 2000 bis Januar 2001 die Marktstellung von Intershop in den Vereinigten Staaten positiver dargestellt zu haben als sie tatsächlich war. Anfang Januar war die Intershop-Aktie nach einer überraschenden Gewinnwarnung dramatisch eingebrochen. Am Donnerstag verlor die Intershop-Aktie in einem insgesamt schwachen Neuen Markt bis zum Nachmittag 15,20 Prozent auf 5,30 Euro.

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