Wirtschaft : Newco-Fusion: Aceralia

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Der größte Stahlproduzent Spaniens ist 1995 aus der Fusion der beiden staatlichen Stahlkonzerne Esidesa und Altos Hornos hervorgegangen. Im Zuge der Privatisierung 1997 erwarb die luxemburgische Arbed 35 Prozent der Anteile und hat seitdem im Konzern das Sagen. Weitere knapp 20 Prozent des Kapitals sind in den Händen dreier Familien aus der Stahlbranche, die restlichen 45 Prozent zirkulieren an der Börse. Aceralia hat sich von einem maroden Staatsunternehmen zu einer Goldgrube entwickelt. Bis September 2000 verdreifachte der Konzern den Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 254 Millionen Euro. Die Produktion lag zuletzt bei rund 9,3 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr. Aceralia beschäftigt in 23 Fabriken rund 16 000 Menschen.

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