Wirtschaft : Nivea-Konzern Beiersdorf will die Konkurrenz abhängen

Düsseldorf - Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat im ersten Quartal vom Konzernumbau profitiert und Umsatz und Gewinn gesteigert. Trotzdem verlor die Aktie im Tagesverlauf mehr als fünf Prozent ihres Wertes auf 50,45 Euro, was Börsenexperten überwiegend mit Gewinnmitnahmen erklärten.

Denn die meisten Analysten beurteilten die Zahlen positiv, die Beiersdorf am Dienstag präsentierte. „Die Umsatzentwicklung lag über unseren Erwartungen, das Ebit war eine Punktlandung“, sagte Leslie Iltgen vom Bankhaus Lampe. Einziger Wermutstropfen seien hohe Marketingausgaben. Auch steigende Rohstoffpreise könnten den Gewinn belasten, fand die Aktien-Expertin.

Im vergangenen Quartal sei der Vorsteuergewinn (Ebit) um sieben Prozent auf 195 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz legte um 13 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro zu. Beiersdorf profitierte sowohl von geringer werdenden Belastungen für die Umstellung der Produktions- und Lieferkette als auch von Kostenersparnissen.

Für den Konsumgüterhersteller läuft derzeit alles nach Plan. Umsatz und Ergebnis des ersten Quartals entsprächen den internen Erwartungen, teilte das zu Tchibo gehörende Unternehmen mit. Auch mittelfristig sieht man sich gut gerüstet. „Zusammen mit der guten Entwicklung bei Tesa erwarten wir, dass sich das organische Umsatzwachstum 2008 wie geplant besser entwickelt als der Markt“, erklärte Beiersdorf-Chef Thomas B. Quaas. Die Kosmetikbranche erwartet ein Umsatzwachstum von drei bis vier Prozent. ire (HB)

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