Wirtschaft : Novartis: "Solide" Gewinne beim Schweizer Pharmakonzern

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im ersten Halbjahr 2000 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres deutliche Gewinn- und Umsatzsteigerungen erzielt. Der Halbjahresgewinn stieg um zwölf Prozent auf rund 4,2 Milliarden Franken (rund 5,3 Milliarden Mark / 2,7 Milliarden Euro); für das ganze Jahr werde ein "solides" Gewinnwachstum erwartet, teilte der Konzern am Montag mit. Der Betriebsgewinn wuchs um ebenfalls zwölf Prozent auf rund 4,5 Milliarden Franken (rund 5,6 Milliarden Mark / 2,9 Milliarden Euro). Der Gesamtumsatz stieg um 15 Prozent auf nahezu 19 Milliarden Franken (rund 23,8 Milliarden Mark / 12,2 Milliarden Euro). Bei Ausklammerung abgestoßener Geschäftsbereiche verblieb ein gegenüber dem ersten Halbjahr 1999 um 17 Prozent höherer Umsatz von 13,97 Milliarden Franken (rund 17,5 Milliarden Mark / 8,9 Milliarden Euro).

Im dominierenden Pharmabereich wuchs der Halbjahresumsatz um 17 Prozent auf rund 8,5 Milliarden Franken; fürs ganze Jahr wird ein Wachstum von etwa fünf Prozent erwartet. Konzernchef Daniel Vasella führte die guten Ergebnisse vor allem auf die Einführung neuer Produkte gegen Alzheimer, Parkinson und Epilepsie, sowie auf das Wachstum einer kleinen Zahl von "Erfolgsmedikamenten" zurück. So erreichten die Antihypertonika Lotrel und Diovan Umsatzsteigerungen von 44 und 54 Prozent.

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