Wirtschaft : Nur Dienstleister schaffen neue Arbeitsplätze

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Frankfurt/Main (dpa). Die Dienstleistungsbranche hat seit 1991 als einziger Wirtschaftssektor Arbeitsplätze geschaffen. „Im Jahr 2000 waren es im Bereich Vermietung und Unternehmens-Dienstleistungen 77 Prozent, bei anderen Dienstleistungen zehn Prozent mehr“, sagte Ulrich Hoffmann vom Statistischen Bundesamt in Frankfurt. Nur im Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung habe es einen Rückgang von über 15 Prozent gegeben. Dies sei aber besser als das Produzierende Gewerbe (minus 20 Prozent) oder die Land- und Forstwirtschaft (minus 40). In der Studie „Dienstleistungen in Deutschland“ haben die amtlichen Statistiker erstmals den so genannten tertiären Sektor genauer beleuchtet. Insgesamt arbeiteten 2000 mehr als 4,8 Millionen Menschen in 475 600 Dienstleistungsfirmen. Dies entsprach 12,5 Prozent aller Erwerbstätigen. Der Umsatz aller erfassten Unternehmen betrug 523 Milliarden Euro. Den Hauptanteil – 327 Milliarden Euro – erwirtschafteten unternehmensnahe Dienstleister. Der tertiäre Sektor ist vor allem von kleinen und mittelständischen Firmen geprägt: Im Durchschnitt werden zehn Personen beschäftigt.

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