Wirtschaft : Nur eingeschränkte Förderung der Vermögensbildung

BONN (wei).Die Regierungsparteien wollen an diesem Mittwoch einen Gesetzentwurf zur besseren Förderung der Vermögensbildung im Bundestag einbringen.Die Fraktionen von CDU/CSU und FDP hatten den Entwurf, auf den sich zuvor Bundesarbeitsminister Norbert Blüm und Wirtschaftsminister Günter Rexrodt verständigt hatten, am Dienstag gebilligt.Gegenüber den ursprünglichen Plänen wird die Förderung deutlich geringer ausgeweitet.Die Koalition gibt insbesondere ihre Absicht auf, auch langfristige Sparverträge und Investmentfonds stärker zu fördern.Die Sozialpolitiker wollten dadurch die private Altersvorsorge begünstigen.Dieses Element werde in der nächsten Legislaturperiode in das Steuerrecht eingebaut, sagte Blüm.Zunächst wolle man sich auf die Teilhabe der Arbeitnehmer am Produktivkapital konzentrieren.Dafür soll die Förderung künftig 20 Prozent betragen; Bau- und Kontensparen wird nur mit einer Zulage von 10 Prozent gefördert.Förderfähig ist jeweils eine Ersparnis bis zu 800 DM jährlich, in den neuen Bundesländern bis zu 1000 DM.Die öffentlichen Haushalte müssen mittelfristig eine Belastung von 1,1 Mrd.DM verkraften.

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