OECD-WACHSTUMSPROGNOSE : Ausfall ohne Ausfuhr

SCHICKSAL EXPORT



Wenn der Export nicht läuft, kommt die deutsche Wirtschaft kaum vom Fleck – das zeigen die vergangenen Monate wieder einmal deutlich. In diesem Jahr liefern die Unternehmen nur 0,9 Prozent mehr Waren ins Ausland, daher müssen vor allem der Konsum und der Arbeitsmarkt derzeit die Konjunktur stützen. Das prognostiziert die Industrieländer-Organisation OECD in ihrem neuen Wachstumsausblick. 2014 sollen die Exporte aber wieder um 4,6 Prozent wachsen. „Das löst einen Multiplikator-Effekt bei Konsum und Investitionen aus“, ist sich OECD-Deutschlandexperte Andreas Wörgötter sicher. Hier werde die Bundesrepublik davon profitieren, dass sich der Welthandel erholt und sich wieder mehr Interessenten für deutsche Waren und Dienstleistungen finden.

2014 WIRD ES BESSER

Um 0,3 Prozent dürfte die deutsche Wirtschaftsleistung 2013 zulegen, das ist noch weniger als die Bundesregierung annimmt (0,5 Prozent). Nächstes Jahr kommt dann der Aufschwung zurück, um 2,0 Prozent werde dann das Bruttoinlandsprodukt zulegen, erklärten die Ökonomen in Paris. Zugleich werde die Verschuldung nicht weiter steigen. Deshalb solle Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) „beim Sparen „etwas lockerer lassen“ und müsse nicht jedem Euro, der ihm fehlt, hinterhersparen. brö

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