Öffentlicher Dienst : Verdi fordert acht Prozent mehr

Im öffentlichen Dienst stehen in der Tarifrunde 2008 harte Auseinandersetzungen vor der Tür. Die Bundestarifkommission der Gewerkschaft Verdi fordert eine deutliche Einkommenserhöhung für die Beschäftigten.

Berlin/HamburgVerdi strebt für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen acht Prozent mehr Geld an. Zumindest sollen die Löhne und Gehälter von Januar an um 200 Euro angehoben werden, teilte der saarländische Landesleiter der Gewerkschaft, Alfred Staudt, in Saarbrücken mit.

Die Verhandlungen sollen am 10./11. Januar beginnen. Nach Ansicht von Staudt steht damit in der Tarifrunde 2008 eine der härtesten Auseinandersetzungen im öffentlichen Dienst bevor.

Die anhaltend gute konjunkturelle Entwicklung führe zu erheblichen Steuermehreinnahmen, sagte Staudt der Mitteilung zufolge. Die Beschäftigten hätten in den letzten Jahren keine realen Lohnzuwächse verzeichnen können. "Jetzt sind sie mit einer deutlichen Einkommenserhöhung dran." Die Entgelttabellen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst im Bereich der Kommunen und des Bundes wurden zum 31. Dezember 2007 gekündigt. (smz/dpa)

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