Wirtschaft : Oetker will umbauen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Für die Bielefelder Oetker-Gruppe ist das Geschäftsjahr 2001 nach eigenen Angaben zufriedenstellend verlaufen. Über alle Sparten erzielte die Gruppe einen Umsatz von 5,26 Millionen Euro (Vorjahr: 5,22). Die zu Oetker gehörende Binding-Gruppe soll in Radeberger-Gruppe umbenannt werden. Die Regionalmarkten DAB, Binding und Berliner Kindl verloren Marktanteile. Insgesamt ging der Bierumsatz um 4,2 Prozent auf 849 Millionen Euro zurück. Auch im Nahrungsmittelbereich war die Entwicklung „mäßig“ dpa

Lufthansa spürt Flaute

Die Lufthansa hat die Flaute im Flugverkehr im ersten Halbjahr 2002 zu spüren bekommen. Wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte, sank die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,3 Prozent auf 21 Millionen. Allerdings sei der Rückgang nicht mehr so hoch ausgefallen wie noch im ersten Quartal dieses Jahres. Von Januar bis März hatte er noch 11,4 Prozent betragen. Im Frachtgeschäft verbuchte die Fluggesellschaft im ersten Halbjahr ein Minus von 3,6 Prozent (1. Quartal: minus 6,7 Prozent).dpa

Klage gegen Ruhrgas-Kauf

Die umstrittene Fusion der Energiekonzerne Eon und Ruhrgas wird die Gerichte beschäftigen. Der Berliner Energiehändler Ampere hat beim Düsseldorfer Oberlandesgericht eine einstweilige Verfügung beantragt. Die Firma bereite derzeit eine Klage vor, um die Fusion zu stoppen, sagte Vorstandsmitglied Claus Rottenbacher. Er begründete dies mit europarechtlichen, verfahrenstechnischen und inhaltlichen Fehlern. HB

Renault mit Auftragsplus

Der französische Autobauer Renault hat im ersten Halbjahr in Deutschland ein kräftiges Absatzplus verbucht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien neun Prozent mehr Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zugelassen worden, teilte die Deutsche Renault AG mit. Der Renault-Marktanteil sei von 5,8 auf 6,6 Prozent gestiegen. Damit habe das Unternehmen in einem rückläufigen Gesamtmarkt seine Position als stärkste ausländische Automarke in Deutschland ausgebaut.dpa

BMP baut Verluste ab

Der Berliner Risikokapitalgeber BMP baut seine Verluste ab und sieht sich finanziell auf stabiler Basis. Mit einer Liquidität von 6,5 Millionen Euro sei BMP bis in den Sommer 2003 auch ohne Beteiligungsverkäufe und bei gleichzeitiger Auszahlungsverpflichtung „stabil finanziert“, teilte das Unternehmen am Dienstag auf der Hauptversammlung mit. Der Konzernverlust sei im ersten Halbjahr 2002 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Prozent auf 3,7 Millionen Euro gesunken. Das Unternehmen peilt nach einem Rekordverlust für dieses Jahr die Ertragswende an. Sollte „der eine oder andere Beteiligungsverkauf“ gelingen, sei ein ausgeglichenes Ergebnis möglich. dpa

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