Offenbar Milliardenverlust : Eon rutscht tief in die roten Zahlen

Hohe Abschreibungen und die Energiewende haben dem Energiekonzern Eon offenbar schwer zu schaffen gemacht: Einem Zeitungsbericht zufolge fuhr der Konzern 2014 das schlechteste Ergebnis in seiner Konzerngeschichte ein. Die Verluste liegen in Milliardenhöhe.

Die Energiewende macht Eon offenbar zu schaffen.
Die Energiewende macht Eon offenbar zu schaffen.Foto: dpa

Der Energiekonzern Eon muss einem Bericht des "Handelsblattes" zufolge für das vergangene Jahr den größten Verlust der Konzerngeschichte verbuchen. Unter dem Strich summierte sich der Fehlbetrag auf rund drei Milliarden Euro, wie das Blatt am Donnerstag unter Berufung auf Konzernkreise berichtete. Eon musste demnach im Jahr 2014 mehr als fünf Milliarden Euro vor Steuern auf unrentable Kraftwerke und Auslandsaktivitäten abschreiben. Gleichzeitig leide das Unternehmen unter der Energiewende in Deutschland, Währungsturbulenzen und dem Ölpreisverfall.

Eon wollte die Angaben des "Handelsblatts" nicht kommentieren. Der Konzern legt am 11. März seine Bilanz vor. Im Jahr 2011 hatte Eon im Zuge der Energiewende schon einmal Verlust gemacht, damals in Höhe von 2,2 Milliarden Euro. 2013 konnte der Konzern einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro verbuchen. (AFP)

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