Wirtschaft : Offene Immobilienfonds

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Offene Immobilienfonds (siehe Bericht Seite 19) sammeln Kapital von Anlegern und investieren es in Immobilien. Im Gegensatz zu Geschlossenen Immobilienfonds unterliegen sie der Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen und gerieten nicht wegen hoher Gebühren und versteckter Management Gewinne ins Gerede. Das Risiko für Anleger ist geringer, weil Offene nicht wie Geschlossene Fonds in ein Objekt investieren, sondern Dutzende Immobilien im Vermögen halten. Kritiker beklagen dennoch, dass Offene Fonds das Geld der Anleger nur zum Teil in Immobilien investieren und zu viel in festverzinsliche Wertpapiere stecken: Dies schmälere die Rendite der Anleger. Zudem würden die Fonds nicht offen legen, zu welchem Preis sie Immobilien erwerben und wie hoch deren Mieterträge sind. Das erschwere den Vergleich der verschiedenen Fonds. Fast alle großen Geldhäuser führen Töchter, die Anteile an Offenen Fonds mit Renditen zwischen vier und sechs Prozent anbieten. ball

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