Wirtschaft : Opel-Belegschaft muss weitere Opfer bringen

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Rüsselsheim (zel/HB). Opel-Vorstandschef Carl-Peter Forster hat einen scharfen Sparkurs vorgegeben. Weil sich die Absatzzahlen des Rüsselsheimer Autoherstellers auch in diesem Jahr nicht entscheidend verbessern werden und der Verlust deshalb groß bleibt, müssen die Mitarbeiter dem Unternehmen entgegenkommen. Auf 150 Millionen Euro jährlich sollen die gut 40 000 deutschen Opel-Mitarbeiter verzichten. Gespart werden muss vor allem bei übertariflichen Leistungen. Eine Opel-Sprecherin bestätigte, dass es zum Wochenende erneut Verhandlungen zwischen der Unternehmensführung und den Arbeitnehmern gegeben hat. Die deutsche Tochter des US-Automobilkonzerns General Motors steckt tief in der Krise. Auch in den ersten vier Monate 2002 sind die Opel-Verkaufszahlen stark gefallen.

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