Wirtschaft : Opel: Der Konzern verkauft im Inland weniger Autos

Opel hat im ersten Halbjahr weniger Autos verkauft. Insgesamt wurden in Deutschland 212 400 Fahrzeuge verkauft. Das waren bei einem insgesamt schrumpfenden Gesamtmarkt 4,2 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2000, teilte der Autokonzern am Montag in Rüsselsheim mit. Der Marktanteil sei mit 12,2 Prozent auf dem Vorjahresniveau gehalten worden. Opel belegt nach eigenen Angaben in der Zulassungsstatistik der ersten Jahreshälfte Platz zwei hinter VW. Das meistverkaufte Modell der Marke Opel war mit 73 400 Fahrzeugen der "Astra". Im Kleinwagensegment habe der im Herbst 2000 auf den Markt gebrachte neue "Corsa" in Deutschland vor allen Wettbewerbern gelegen. Die Autobranche geht davon aus, dass die Zulassungen auf dem Inlandsmarkt im ersten Halbjahr um 3,8 Prozent auf rund 1,75 Millionen Fahrzeuge gesunken sind. Nach Meldungen über die Drosselung der "Corsa"-Produktion in Saragossa teilte Opel mit, dass sich der Kleinwagen im ersten Halbjahr 53 800 Mal in Deutschland und 268 500 Mal in Europa verkauft hat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sei das in Deutschland ein Zuwachs von 12,8 Prozent. Der Corsa habe einen Marktanteil von 3,1 Prozent. Allerdings muss die Fertigung in Saragossa bis Jahresende an 20 Tagen ausgesetzt werden. Wenn der Gesamtmarkt schrumpft, können die Kapazitäten nicht voll ausgefahren werden, sagte ein Sprecher.

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