Wirtschaft : Orenstein & Koppel: Der Berliner Baumaschinenhersteller weist Verlust aus

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Der Berliner Baumaschinenhersteller Orenstein & Koppel (O&K) leidet unter der Rezession in der deutschen Baubranche. Auch im Geschäftsjahr 2000 muß das Unternehmen einen Betriebsverlust von 30 Millionen Mark ausweisen, nach einem Verlust im Vorjahr von 36 Millionen. Die leichte Verbesserung beruhe auf Kosteneinsparungen, sagte der Vorstandsvorsitzende der O&K AG, John Canzio am Freitag auf der Hauptversammlung in Berlin. Der Umsatz der O&K-Gruppe habe mit 792 Millionen Mark auf Vorjahresniveau gelegen. Die Aufträge aus dem Inland seien um rund 20 Prozent auf 360 Millionen Mark zurückgegangen. Dem habe allerdings eine deutliche Steigerung der Auslandsaufträge um 15 Prozent auf 429 Millionen gegenübergestanden. Der Rückgang der Inlandsaufträge sei zu 80 Prozent zurückzuführen auf die Veräußerung der O&K-Antriebstechnik, der Einstellung der Zylinderfertigung sowie dem Wegfall der Ersatzteilabwicklung für ehemalige O&K-Aktivitäten. An die Aktionäre werde die garantierte Mindestdividende von 50 Pfennig je Aktie ausbezahlt.

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