Wirtschaft : Ostdeutscher Arbeitsmarkt noch lange angespannt

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(dpa). Für den von dramatisch hoher Arbeitslosigkeit geprägten ostdeutschen Arbeitsmarkt ist nach Meinung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) auch in diesem Jahr keine Besserung in Sicht. Wegen der ausgeprägten Produktionsschwäche habe sich im bisherigen Jahresverlauf die Lage sogar weiter verschlechtert, teilte das IWH am Dienstag mit. Trotz 0,5 Prozent Wirtschaftswachstum werde die Zahl der Arbeitslosen daher im Jahresdurchschnitt voraussichtlich um weitere 18 000 Menschen auf 1,29 Millionen steigen. Mit einem Aufschwung am Arbeitsmarkt Ost rechnet das IWH nicht vor Ende des Jahres 2004.

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