Wirtschaft : Ostern: Das kleine Eier-Lexikon

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Bio-/Öko-Eier

Bio- und Öko-Eier stammen von Legehennen, die ökologisch erzeugtes Futter erhalten. Die EU-Verordnung zur ökologischen Hühnerhaltung schreibt vor, dass jedes Huhn mindestens vier, für die Bezeichnung Freilandhaltung zehn Quadratmeter Platz zum Auslauf haben muss.

Bodenhaltung

Die Hennen leben in großen Gruppen auf begrenztem Raum in einem Stall mit Legenestern. Neun Tiere teilen sich einen Quadratmeter, damit hat jedes Platz in der Größe von etwa drei Din A4-Seiten. Auf Auslauf im Freien müssen sie verzichten. Nach den Vorschriften des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltung (KAT), nach denen sich der größte Teil der Eierproduzenten richtet, müssen die Hühner mindestens acht Stunden Nachtruhe haben, die Ställe sollen über Tageslicht verfügen. Zudem dürfen maximal 6000 Tiere in einem Stall gehalten werden.

Freilandhaltung

Für Hühner aus Freilandhaltung gelten die gleichen Vorschriften wie bei der Bodenhaltung. Allerdings müssen sich die Tiere tagsüber auf einer Wiese bewegen dürfen. Das Areal muss so groß sein, dass jede Henne mindestens vier Quadratmeter Platz für den Auslauf hat.

Käfighaltung

Gut 86 Prozent aller Eier in Deutschland kommen von Hühnern aus Käfighaltung. In den Legebatterien sitzen die Tiere in Drahtkäfigen von der Fläche einer Din A4-Seite.

Omega-3-Eier

Diese Eier enthalten größere Mengen an Omega-3-Fettsäuren als normale Eier. Die Säuren senken den Fettspiegel im Blut. Auf den Cholesterinspiegel haben sie aber nur eine geringe Wirkung.

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