Wirtschaft : Ostern wird für Autofahrer teuer ADAC: Benzinpreise sind total überhöht

München - Autofahrer sollten sich in den nächsten Tagen auf steigende Spritpreise einstellen. „Sie müssen damit rechnen, dass die Preise noch mal raufgehen könnten“, sagte ADAC-Sprecher Andreas Hölzel in München. Er befürchte, dass der Preis für den Liter Benzin nach einem Anstieg an diesem Wochenende zwar bis Ostern auf diesem Niveau bleibe, dann aber weiter steige. Ob die Preise während der Osterferien weiter klettern, könne der ADAC noch nicht vorhersagen. Momentan liege der Benzinpreis im Schnitt bei 1,43 und der Preis für Diesel bei 1,21 Euro je Liter. „Gerade am Gründonnerstag rechnen wir mit viel Verkehr und Staus“, sagte Hölzel, der die hohen Benzinpreise kritisierte: „Seit einigen Tagen sind die Preise total überhöht.“ Der Ölpreis könne nicht dafür verantwortlich gemacht werden, denn der sei zuletzt leicht gefallen. „Es liegt auf der Hand: Die Mineralölkonzerne versuchen, einfach Kasse zu machen mit den Autofahrern.“

Auf dem Weg in die Osterferien sollten Urlauber vor allem den Tankstopp an der Autobahn meiden. „In Ortschaften und an freien Tankstellen ist der Sprit deutlich billiger“, sagte Hölzel. Der ADAC empfiehlt Reisenden ins Ausland, sich vorher genau zu erkundigen, was der Liter Benzin oder Diesel dort kostet. Bis zu 20 Cent niedriger sei aktuell der Benzinpreis in Österreich mit durchschnittlich 1,21 Euro pro Liter. Ebenso könnten Autofahrer in Polen, Italien oder in Tschechien billiger tanken. Mehr bezahlen müsse man in Dänemark, wo der Spritpreis zwölf Cent höher liege. dpa

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