Wirtschaft : Osteuropabank: Mehr Investitionen in den Umweltschutz

Die Osteuropabank rechnet zehn Jahre nach ihrer Gründung noch mit einer Übergangsphase von mehreren Jahrzehnten, bis in allen Ländern des früheren Ostblocks die Marktwirtschaft fest etabliert sein wird. Das wurde am Sonntag zum Auftakt der Jahresversammlung deutlich. Am weitesten gelungen ist der Umbau des Wirtschaftssystems demnach in Ungarn, Polen und Rumänien, noch ganz am Anfang stehen Belarus, Turkmenistan und Tadschikistan.

Künftig hofft die Bank - mit vollem Namen Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) - verstärkt in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion investieren zu können. Die mangelnde Transparenz bei vielen großen Unternehmen habe es in den vergangenen Jahren erschwert, etwa in Russland geeignete Projekte zu finden, sagte EBWE-Präsident Jean Lemierre. Der EBWE-Direktor für Infrastruktur, Johan Bastin, kündigte an, dass die Bank mehr Geld in den Umweltschutz investieren will.

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