Wirtschaft : Paket-Porto wird am 1. April 2000 teurer

Die Deutsche Post AG wird bei der Paketzustellung im Bundesgebiet teilweise höhere Preise verlangen. Vom 1. April an sollen Pakete bis acht Kilogramm zehn Pfennige mehr Porto kosten (12,50 Mark). Die Beförderung von Paketen bis zwölf Kilogramm wird um 60 Pfennige auf 14,00 Mark verteuert. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bonn mit. Dagegen wird das Porto für ein Paket bis 18 Kilogramm von 18 auf 17 Mark gesenkt. Die Gebühren für Päckchen, Pluspäckchen und Freeway Paketmarken bleiben unverändert. Ein Zwei-Kilogramm-Päckchen kostet beim Versand in Deutschland weiter 6,90 Mark.

Die Post gerät unterdessen stärker ins Visier der EU-Wettbewerbshüter als bisher bekannt. Brüssel gehe auch dem Verdacht der missbräuchlichen Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung nach, hieß es am Mittwoch in EU-Kommissionskreisen. Es sei zwar kein förmliches Verfahren eröffnet worden, bei dem Unternehmen Beschwerdepunkte mitgeteilt werden. Eine zweite Abteilung in der EU-Wettbewerbsbehörde sei aber mit der Post befasst.

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