Wirtschaft : Pannenserie

Die Pannenserie der Deutschen Bahn reißt nicht ab.Am Sonntag abend gegen 22.30 Uhr prallten zwei Güterzüge mit mehreren Waggons auf der Strecke zwischen Schwerte und Hagen in Nordrhein-Westfalen aufeinander.Bei dem Unfall sei niemand verletzt worden, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn.Es sei allerdings Sachschaden in Millionenhöhe entstanden.Die Aufräumarbeiten würden voraussichtlich bis Montag abend andauern.Tausende Reisende erreichten am Montag ihre Reiseziele deshalb mit erheblichen Verspätungen.

Wie der Sprecher erläuterte, hätten sich 24 Waggons eines Güterzuges am Sonntagabend im Schwerter Bahnhof aus noch ungeklärter Ursache selbständig gemacht und seien auf der Strecke Richtung Hagen mit einem entgegenkommenden Güterzug zusammengeprallt.Sechs Wagen entgleisten, die Oberleitung wurde zum Teil heruntergerissen.Der Lokführer des Zuges habe bei dem Unfall einen Schock erlitten, verletzt wurde aber ansonsten niemand.Der Bundesgrenzschutz (BGS) schloß nach ersten Ermittlungen Fremdeinwirkung als Unfallursache aus.Nun werde geprüft, ob Fehler bei Rangierarbeiten im Bahnhof Schwerte gemacht wurden und als Unfallursache in Betracht kommen.Die Untersuchungen würden einige Tage andauern.

Besonders beim ICE-Verkehr nach Berlin gab es nach Auskunft der Bahn Verspätungen bis zu 90 Minuten.Auch die Strecken zwischen Hagen, Hamm, Münster sowie die Route Hagen, Hamm, Bielefeld, Hannover waren betroffen.Viele Züge wurden über Dortmund umgeleitet.Viele Reisende verpaßten durch die Verspätungen ihre Anschlußzüge.

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