Wirtschaft : PARKETT Geflüster

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Eine Aktiengesellschaft darf vor einer Hauptversammlung die Taschen ihrer Aktionäre erst per Hand durchsuchen lassen, wenn vorher mit Hilfe sogenannter Durchleuchtungsgeräte eine Kontrolle erfolgt ist. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt (Az.: 5 W 43/06 – Beschluss vom 16.2.2007) festgestellt. Ob aber beispielsweise das Ei in der Tasche als Verpflegung für den Aktionär oder aber – bereits faul – für den Vorstandsvorsitzenden gedacht ist? Das wird auch die gründlichste Taschenkontrolle nicht zweifelsfrei klären. dr

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