Wirtschaft : PARKETTGeflüster

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Der Stellenabbau erfasst alle Winkel der Gesellschaft. Sparen, um himmlische Renditen zu erzielen. In den nächsten zwei Jahren sollen im Erzbistum Bamberg 160 Stellen wegfallen, immerhin 2,3 Prozent der Belegschaft. Das Bistum streicht Urlaubs und Weihnachtsgeld, verkauft Pfarrhäuser, will Kindergärten schließen. 19 Millionen Euro soll das bringen. Einen Namen wie ForMotion bei VW hat das Sparprogramm zwar nicht. Und ungeklärt ist auch, warum das Priesterseminar für 24 Millionen Euro umgebaut wird. Aber eines ist sicher: Am jüngsten Tag sind alle Stellenstreicher gleich, egal, ob es sich um Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann oder eben Ludwig Schick, den Erzbischof jener fränkischen Diözese, handelt. mod

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