Wirtschaft : Peoplesoft lehnt Übernahme ab Attacken gegen Interessent Oracle

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Pleasanton (dpa). In dem schwelenden Übernahmestreit mit Oracle will der USSoftwarehersteller Peoplesoft mit einer einstweiligen Verfügung die Kaufofferte des Konkurrenten blockieren lassen. Peoplesoft habe eine Klage gegen Oracle eingereicht und eine Verfügung beantragt, nach der das Unternehmen nicht mehr mit seinem feindlichen Übernahmeangebot für Peoplesoft fortfahren dürfe, teilte das Unternehmen in Pleasanton mit. Dies sei der einzige Weg, das Peoplesoft-Geschäft zu schützen. Oracle habe nur zum Schein das Übernahmeangebot über rund 5,1 Milliarden US-Dollar für Peoplesoft vorgelegt, mit dem Ziel, das Peoplesoft-Geschäft zu zerstören, hieß es weiter. Die wahre Absicht von Oracle sei es, die Produkte, Dienstleistungen und die Zukunftsaussichten von Peoplesoft zu verunglimpfen und bei dem geplanten Zusammenschluss mit J.D. Edwards dazwischen zu funken. Der nach Microsoft zweitgrößte Softwarehersteller der Welt Oracle führe Anleger in die Irre, indem er etwa die Kosten für Peoplesoft-Kunden nach einer Übernahme verschweige.

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