PERSONALIE : PERSONALIE

Foto: Mike Wolff Foto: Mike Wolff
Foto: Mike WolffFoto: Mike Wolff

Essing zahlt 40 000 Euro

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat das Ermittlungsverfahren gegen den PR- Berater Norbert Essing eingestellt. Essing muss im Gegenzug eine Geldauflage in Höhe von 40 000 Euro zahlen, die zu Teilen an Kinderschutzorganisationen fließen. Ermittelt worden war gegen ihn unter anderem wegen des Verdachts der Nötigung. Auslöser war eine Strafanzeige des SPD-Politikers und Bankers Harald Christ. Er warf Essing vor, ihn in einem anonymen Fax als pädophil bezeichnet zu haben. Essing stellte seinerseits Strafanzeige gegen Christ. Belastet hatten ihn Videoaufnahmen aus einer Tankstelle, die zeigen, wie er zwei Faxe absetzt. Essing hatte ausgesagt, er könne sich nicht mehr erinnern, an wen. „Herr Essing ist nicht vorbestraft“, sagte am Montag ein Sprecher der Staatsanwalt. Der Verdacht der Nötigung sei aber ebensowenig ausgeräumt. Das Verfahren sei lediglich „mit Zustimmung des Beschuldigten“ eingestellt worden, um einen unnötig langen Prozess zu vermeiden. Grundlage sei Paragraf 153a Strafprozessordnung, der „verfahrensökonomische Gründe“ zulasse. Das Landgericht Düsseldorf habe der Verkürzung zugestimmt. mot

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben