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Foto: Knauer
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Herbert Knauer

hat seinen Erfindergeist bereits früh entdeckt. „Es macht mich stolz und glücklich, dass ich meine Kindheitsträume, Bastler und Entwickler zu werden, verwirklichen konnte“, sagt der Ingenieur und Unternehmer heute. Als junger Chemiker baute er 1962 als Erster ein Messgerät, das eine Temperatur von einem Tausendstel Grad messen konnte. Damit schuf er die Grundlage für seine im gleichen Jahr in Berlin gegründete Firma Wissenschaftliche Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer. Bis heute werden bei Knauer Analysegeräte für Wissenschaft und Technik entwickelt und gefertigt und in mehr als 60 Länder exportiert. Die Exportquote liegt bei 70 Prozent. Heute gehört die Firma, die inzwischen 110 Mitarbeiter beschäftigt, Knauers Tochter Alexandra. „Als gebürtiger Berliner schmerzt mich, dass Berlin schon lange nicht mehr zu den führenden Industriestandorten Deutschlands gehört“, sagt Herbert Knauer. Die Politik habe recht spät erkannt, „dass es für den Wohlstand der Bevölkerung nicht ausreicht, eine Stadt der Dienstleistungen zu sein“. Er begrüße jedoch die jetzt verstärkt in Gang gekommenen Netzwerke zwischen Industrie und Wissenschaft. Anlässlich des 80. Geburtstags des Firmengründers lädt Knauer heute im Harnack-Haus in Dahlem zum Festkolloquium. vis

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