Wirtschaft : PERSONALIE

Linde-Chef Reitzle steht wegen Villen-Kaufs Ärger ins Haus



Dem Vorstandsvorsitzenden von Linde, Wolfgang Reitzle, droht im Zusammenhang mit dem geplanten Kauf einer Villa Ärger. Reitzle habe im vergangenen Jahr in München-Bogenhausen eine Villa für 7,8 Millionen Euro kaufen wollen, berichtet der „Spiegel“. Den Preis sollte vertragsgemäß sein Unternehmen zahlen. Der Verkäufer der Villa, Immobilienunternehmer Christian Krawinkel, habe erklärt, Reitzle habe vorgeschlagen, das Haus „optisch“ billiger zu machen. Krawinkel sollte das Haus zu etwa fünf Millionen verkaufen und gleichzeitig den Bau der neuen Hauptverwaltung für Linde in München betreuen können. Aus diesem Auftrag solle Krawinkel die Kaufpreisdifferenz zufließen. Die Staatsanwaltschaft München bestätigte, dass sie einen entsprechenden schriftlichen Hinweis bekommen habe, den sie nun überprüfe. Ermittlungen gebe es bisher nicht. dpa

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