Wirtschaft : PERSONALIEN

-

Schillernde Figuren sind unter Gewerkschaftsfunktionären eher selten. Vielleicht war Franz Steinkühler deshalb so populär – und ist es in Gewerkschaftskreisen noch heute. Steinkühler konnte mitreden. Es machte ihm Vergnügen, sich mit Arbeitgebern über Arbeitszeiten und Löhne zu streiten. Der in Würzburg geborene Sohn eines Polizisten trat während der Ausbildung zum Werkzeugmacher der IG Metall und der SPD bei. Er wurde Nachfolger von Willi Bleicher als Chef der baden-württembergischen IG Metall und 1986 erster Vorsitzender der Gewerkschaft. 1993 musste er zurücktreten, weil er im Verdacht stand, sein Wissen als Daimler-Aufsichtsrat für Aktiengeschäfte genutzt zu haben. Heute feiert Steinkühler seinen 70. Geburtstag. alf

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben