PFANDBRIEFE : Sicherheit und strenge Gesetze

Banken vergeben Kredite, etwa an Kommunen oder an private wie gewerbliche Immobilienkunden. Das Geld, das sie dafür benötigen, refinanzieren sie gelegentlich mit der Ausgabe von Pfandbriefen. Käufer sind institutionelle oder private Anleger. Es gibt vier Arten von Pfandbriefen: Öffentliche Papiere, die beispielsweise Kommunen finanzieren, Hypotheken- Pfandbriefe, die Immobilienkredite abdecken oder auch, in geringerem Anteil, Pfandbriefe für Schiffe und Flugzeuge. Pfandbriefe sind börsengehandelte Papiere, schwanken also im Kurs. Die Pfandbriefbank ist verpflichtet, den Käufern der Pfandbriefe für eine festgelegte Laufzeit einen jährlichen, festen Zinskupon zu zahlen, der entweder ausgezahlt oder dem Vermögen zugeschlagen (thesauriert) wird. Die meisten Pfandbriefe laufen fünf bis sieben Jahre. Sie sind durch Grundpfandrechte besichert. Die Deckungsmasse wird in Deutschland nach strengen gesetzlichen Vorgaben berechnet. Pfandbriefe gelten deshalb als mündelsicher und sind auch als Sicherheit bei der Notenbank einsetzbar. moc

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