Wirtschaft : Pharmaindustrie: Roche

Die Schweizer Roche Holding AG ist der fünftgrößte Arnzeimittelhersteller Europas. Doch auch Roche ist vom Kosten- und Ertragsdruck der Branche betroffen. Ende Mai kündigte Roche die Streichung von 3000 Stellen in der Pharmasparte an. Allein mit Sparmaßnahmen wird der Konzern seine Renditenpläne von 20 bis 25 Prozent - zurzeit sind es 18 Prozent - aber nicht erreichen. Denn es fehlen neue Produkte, die ausreichend Umsatz einspielen. Deshalb sollen Forschungs-Allianzen mit Pharma- und Biotechfirmen das Unternehmen voranbringen. Die Konzernführung will außerdem den Erwerb von Lizenzen und Produkten vorantreiben. Seit Mai ist der Baseler Nachbar Novartis, vor fünf Jahren aus Ciba-Geigy und Sandoz entstanden, mit 20 Prozent an Roche beteiligt.

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