Pharmakonzerne : Verbotene Insidergeschäfte bei Schering-Übernahme?

Die deutsche Finanzaufsicht geht im Zusammenhang mit der Übernahme des Pharmakonzerns Schering durch Bayer dem Verdacht auf verbotene Insidergeschäfte nach.

Bonn/Berlin - "Wir haben eine förmliche Untersuchung eingeleitet", bestätigte eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen entsprechenden Bericht des Magazins "Capital".

Das Prüfverfahren könne sich über mehrere Monate hinziehen. Bayer hatte den Aktionären des damaligen Dax-Konzerns Schering am 23. März ein Übernahmeangebot gemacht. Danach stieg der Schering-Aktienkurs kräftig. Die Experten der Bundesanstalt konzentrieren sich bei ihrer Überprüfung auf die Börsengeschäfte, die vor diesem Termin getätigt wurden. (tso/dpa)

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