Planspiel Börse : Goldmansucks steht auf Platz zwei

Weniger Aktien, mehr Gewinn: Das Team "Goldmansucks" setzt beim Planspiel Börse auf Mode und Reifen.

Berlin - Weniger ist mehr, lautet das Motto der Gruppe „Goldmansucks“, um beim Planspiel Börse Gewinne zu machen. „Wir haben nur wenige verschiedene Aktien gekauft, um die Gebühren niedrig zu halten“, erklärt Markus Schleuning, einer der vier Teammitglieder.

Die Strategie zahlt sich aus: Nach zwei Wochen sind die virtuellen 50 000 Euro von „Goldmansucks“ um 3145 Euro gewachsen. Würden die vier Schüler des Humboldt-Gymnasiums mit echtem Geld spekulieren, würde die Rendite 6,3 Prozent betragen. Die Gruppe rangiert in der Berliner Wertung derzeit auf Platz zwei des Planspiels Börse, das die Sparkassen zusammen mit dem Tagesspiegel veranstalten. Landesweit belegen sie den 117. Platz von insgesamt 13 000 Teams.

„Wir haben geguckt, welche Aktien gut stehen, die aber zugleich noch Potenzial nach oben haben“, sagt Schleuning zur Strategie der Gruppe. Um sich zu informieren, nutzten er und seine Mitstreiter Flemming Kohlenberg, Arne Küchler und Jonathan Schilback auch das Internet. Die meisten Gewinne hätten die Papiere von Hugo Boss, Infineon, Salzgitter und Continental gebracht, sagt Schleuning. Auch investierten die Zwölftklässler in DeutscheBank-Aktien, „doch die liefen nicht so gut“, sagt der 17-Jährige.

Noch bis 14. Dezember läuft das Planspiel. Das Team, das am meisten aus dem Startkapital herausholt, gewinnt. Wer noch einsteigen will, kann das bis zum 9. November tun. sew/jmi

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