Wirtschaft : POLEN

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ZafiraGM Corp./Axel Wierdemann

Die polnische Regierung will kein Geld ausgeben. „Das Werk in Gleiwitz produziert Autos, die sich hervorragend verkaufen. Daher sieht die polnische Regierung keine Veranlassung, Opel zu helfen“, unterstrich vergangene Woche Polens Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak. Wenn eine Anfrage eintreffe, werde man sich damit natürlich beschäftigen. Aber, fragte Pawlak, wieso sollte eine Firma staatliche Hilfe bekommen und die andere nicht? Damit spielte der Wirtschaftsminister auf die Werften an, die auf Druck von Brüssel verkauft werden müssen, weil sie über Jahre nur mit Subventionen überleben konnten. Nicht nur Pawlak verweist darauf, dass das Werk im oberschlesischen Gleiwitz, wo der Astra vom Band läuft und rund 3580 Menschen arbeiten, zu den modernsten Europas gehöre. Przemyslaw Byszewski, Sprecher von Opel in Polen, erklärt, dass man in Gleiwitz an der Produktionsplanung festhalte. kkr

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