Wirtschaft : Porsche fährt gegen den Trend

NAME

AUS DEN UNTERNEHMEN

Porsche hat in Deutschland dem negativen Automobiltrend getrotzt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten 12825 Sportwagen abgesetzt werden, ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte Porsche mit. Motor des Erfolgs sei das Modell 911 gewesen. Es habe um rund 22 Prozent zugelegt und mit 8709 Einheiten auch den Löwenanteil an den in Deutschland abgesetzten Porsche-Fahrzeugen gestellt. Der Boxster verzeichnete einen Absatzrückgang von rund 22 Prozent. Im laufenden Jahr trete die Baureihe in aufgefrischter Form an und verbuche steigende Auftragseingänge. AP

Aus für Lupo und Audi A2

Volkswagen wird die Modelle VW Lupo und Audi A2 auslaufen lassen. Das Unternehmen werde „im gesamten Markenbogen die Modellpalette straffen“, sagte VW-Chef Bernd Pischetsrieder der „Welt“. Bei den Tarifverhandlungen für die knapp 105000 VW-Beschäftigten in Westdeutschland hat es am Montag bis zum Abend kaum Bewegung gegeben. Die IG Metall wies ein erstes Angebot der VW-Führung scharf zurück. Einzelheiten wurden aber nicht genannt. Denkbar ist eine Einigung wie beim Abschluss der Metallindustrie über eine Einkommensverbesserung von 4,0 Prozent in 2002 und 3,1 Prozent 2003. AFP/dpa

BASF einigt sich

Die BASF stoppt den pauschalen Abbau von Stellen im Stammwerk Ludwighafen. Stattdessen soll detailliert ermittelt werden, wie viele Mitarbeiter einzelne Einheiten benötigen. Das haben Betriebsrat und Standortleitung in sechswöchigen Verhandlungen vereinbart, teilten BASF und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie mit. Die Vereinbarung sieht vor, dass nach Möglichkeit auch in Zukunft auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet wird.dpa

Grünes Licht für Mühl AG

Der börsennotierte Baustoffhandels-Konzern Mühl AG soll erhalten und an einen Interessenten verkauft werden. Das entschieden am Montag die Gläubiger des hochverschuldeten Thüringer Unternehmens. Ein Sprecher des Insolvenzverwalters Rolf Rombach erklärte, die Gläubigerversammlung habe grünes Licht für ein Insolvenzplanverfahren gegeben. Nach dem Verkauf und der Schließung von bundesweit rund 100 Niederlassungen mit mehr als 2000 Beschäftigten existiert nur noch die Holding. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben