Wirtschaft : Porsche: Sportwagenbauer splittet Aktien im Verhältnis 1:10

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Bald können sich Porsche-Liebhaber, für die das Auto unerschwinglich ist, zumindest eine Aktie des Sportwagenbauer leisten. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG will ihre Aktien im Verhältnis eins zu zehn splitten. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Der Hauptversammlung am 19. Januar 2001 werde ein Aktiensplit sowie die Umstellung auf Stückaktien vorgeschlagen, heißt es in einer Mitteilung. "Dieser Schritt wird vor allem privaten Anlegern ein Engagement in der Porsche-Aktie erleichtern", sagte Vorstandschef Wendelin Wiedeking. Man komme mit dem Aktiensplit den Forderungen von Aktionärsvertretern nach. Mit der Aufnahme auf die Tagesordnung der Hauptversammlung ist die Annahme des Vorschlags sicher. Denn die Familien Porsche und Piëch halten sämtliche Stammaktien. Gehandelt werden nur die Vorzugsaktien. Angeblich standen Teile der Familien einem Aktiensplit aus steuerlichen Gründen skeptisch gegenüber.

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