Wirtschaft : Porsche will Dividende erhöhen Elften Rekordgewinn in Folge erreicht

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Stuttgart - Der Sportwagenbauer Porsche sammelt Kraft für neue Großprojekte. Einer der profitabelsten Autohersteller der Welt hat im elften Jahr in Folge einen Rekordgewinn erwirtschaftet. Vorstandschef Wendelin Wiedeking erwartet durch die anhaltend hohe Nachfrage und die Erschließung vor allem Asiens eine Fortsetzung des Wachstums im laufenden Jahr.

Der Gewinn vor Steuern erhöhte sich in dem am 31.Juli beendeten Geschäftsjahr 2004/05 um neun Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von knapp 780 Millionen Euro übrig, teilte das Unternehmen mit. Nach dem Wechsel auf die Bilanzierungsmethode IFRS beläuft sich das Gewinnplus zum Vorjahr auf 12,9 Prozent.

Die Aktionäre sollen vom Erfolg profitieren: Je Vorzugsaktie wird die Ausschüttung von vier auf fünf Euro steigen. Für die Stammaktien, die in den Händen der Familien Porsche und Piëch liegen, sollen 4,94 nach 3,49 Euro im Vorjahr gezahlt werden. Die Ausschüttungssumme steigt somit auf 87 Millionen Euro. 177 Millionen Euro bleiben, um das Rücklagenpolster von Porsche zu vergrößern. Der Umsatz stieg um 6,9 Prozent auf 6,57 Milliarden Euro, der Absatz um 15 Prozent auf 88379 Fahrzeuge.

Analysten gehen davon aus, dass Porsche bereits 2006 die Absatzmarke von 100000 Fahrzeugen knacken wird, ein Jahr früher als erwartet. Grund dafür sei die anhaltend starke Nachfrage nach den Sportwagen und die dann verfügbare überarbeitete Version des allradgetriebenen Sportgeländewagens Cayenne. mwb (HB)

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