PORTRÄT : Das neue Gesicht der Gewerkschaft

Claus Weselsky

(Bild links) hat sich im Tarifkonflikt zwischen den Lokführern und der Bahn bislang eher im Hintergrund gehalten. Doch in den kommenden Wochen wird der stellvertretende Vorsitzende und Tarifexperte der Lokführergewerkschaft GDL der Frontmann sein. Während GDL-Chef Manfred Schell (rechts) in Kur weilt, wird der 48 Jahre alte Weselsky die Gewerkschaft in den Gesprächen mit der Bahn und gegenüber der Öffentlichkeit vertreten. Im Mai 2008, wenn Schell in den Ruhestand geht, will der Sachse neuer Bundesvorsitzender der GDL werden. Der am 18. Februar 1959 in Dresden geborene Weselsky ist wie Schell gelernter Lokführer. Nach der Wende trat Weselsky in die GDL ein. Über die Orts- und Bezirksebene arbeitete sich der Funktionär bis in den Vorstand vor. Im Mai 2006 wurde Weselsky stellvertretender Bundesvorsitzender mit Zuständigkeit für Tarif- und Sozialpolitik. Im März 2007 legte die GDL einen neuen Entwurf für einen Fahrpersonaltarifvertrag vor, den sie nun mit allen Mitteln durchsetzen will. dpa

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