PORZELLAN : Wann es sich als Geldanlage lohnt

WAS ES IST

Die drei wesentlichen Bestandteile von Porzellan sind das auch als Porzellanerde bezeichnete Kaolin sowie die Mineralien Feldspat und Quarz. Die daraus gemischte Masse wird in die gewünschte Form gegossen oder gepresst und getrocknet. Durch mehrere Brände wird das Porzellan schließlich haltbar gemacht.

WERTANLAGE

Porzellan kann durchaus eine Wertanlage sein. Gefragt sind allerdings nur Stücke aus alten Sammlungen großer Manufakturen wie Meißen oder der Königlichen Porzellan-Manufaktur (KPM). Diese werden vor allem auf Auktionen versteigert. Besonders Porzellan aus dem Besitz von Adelshäusern erzielt hier hohe Gewinne. So wurden zum Beispiel im Jahr 2005 zwei russische Vasen eines deutschen Adelshauses beim Auktionshaus Sotheby’s für rund 1,6 Millionen Euro versteigert. Der Schätzwert hatte zwischen 550 000 und 750 000 Euro gelegen. „Der Wert von Porzellan richtet sich vor allem nach Qualität, Seltenheit und Herkunft der Stücke“, sagt Herbert van Mierlo, Porzellan-Experte bei Sotheby’s. Vor allem auf dem russischen Markt ist die Nachfrage nach Unikaten groß. Eine hundertprozentig sichere Anlage sind allerdings auch diese Kostbarkeiten nicht. Denn der Porzellanmarkt hänge vor allem auch von aktuellen Trends und dem Geschmack der Käufer ab, sagt van Mierlo. emw

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