Wirtschaft : Post darf DHL übernehmen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Die Europäische Kommission hat der Deutschen Post grünes Licht für die Übernahme des weltweit führenden Luftexpressunternehmens DHL International erteilt. Eine marktbeherrschende Stellung entstehe nicht, teilte die EUKommission mit. Noch im laufenden Jahr will der Post-Konzern DHL International komplett übernehmen. Mit Jahresbeginn 2002 hatte die Post bereits die Mehrheit von 51 Prozent an DHL International übernommen. DHL hat weltweit rund 60 000 Mitarbeiter. Das Unternehmen verfügt über ein internationales Netzwerk, das 120 000 Zielorte in mehr als 220 Ländern verbindet.dpa

Bechstein verdient weniger

Trotz höherer Verkaufszahlen hat der Berliner Klavierbauer Bechstein in den ersten neun Monaten 2002 weniger Gewinn gemacht. Der Umsatz stieg um knapp ein Prozent auf 14,3 Millionen Euro. Insgesamt wurden bis Ende September 2768 Klaviere und Flügel verkauft, ein Plus von 149 Instrumenten. Im selben Zeitraum ging der Gewinn jedoch um zehn Prozent auf 620 000 Euro zurück. Begründet wurde dies vor allem mit höheren Kosten für neue Verkaufszentren. Die Erwartungen für das kommende Jahr, in dem die C. Bechstein Pianofortefabrik ihr 150-jähriges Firmenjubiläum feiert, wurden zurückgeschraubt. Das Unternehmen zählt derzeit rund 230 Beschäftigte.dpa

Werbekampagne für Chrysler

Daimler-Chrysler will die Marke Chrysler stärker auf dem deutschen Markt etablieren. Zu diesem Zweck startet der Konzern in der nächsten Woche eine deutschlandweite Werbekampagne. „Bis zum Jahr 2006 wollen wir mit den Marken Chrysler und Jeep einen Marktanteil von einem Prozent in Deutschland erreichen“, sagte Hartwig Hirtz vom deutschen Daimler-Chrysler-Vertrieb.hin

Solarfirma von RWE

Der Energiekonzern und die Mainzer Schott Glaswerke haben ein Gemeinschaftsunternehmen zur Solartechnik im bayerischen Alzenau gegründet. Das Unternehmen hat rund 550 Beschäftigte und soll 100 Millionen Euro Jahresumsatz erzielen. Die RWE Schott Solar GmbH ist nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland und an Position sechs auf dem Weltmarkt. dpa

Texas Instruments enttäuscht

Der US-Halbleiterhersteller hat mit einer schlechter als erwarteten Geschäftsprognose für das vierte Quartal die Wall Street enttäuscht. In den letzten drei Monaten des Jahren befürchtet das Unternehmen einen Umsatzrückgang um zehn Prozent gegenüber dem Vorquartal. 500 Mitarbeitern soll gekündigt werden. Das Unternehmen ist der weltgrößte Hersteller von Handy-Chips. Der Auftragseingang fiel im dritten Quartal im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten um sieben Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. dpa

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