Wirtschaft : Post muss kein Veto des Kartellamts fürchten

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(dpa). Die Deutsche Post kann die eingeleitete Umstellung ihrer Verträge mit FilialAgenturen zu Ende führen. Nach Zugeständnissen hat das Unternehmen kein Veto des Kartellamts mehr zu befürchten. Die Post will ihr Filialnetz ausdünnen und die Pauschalvergütungen für Agenturen senken. Bundesweit gibt es rund 7800 solcher Agenturen etwa in Supermärkten, Lotto-Annahmestellen, Schreibwarengeschäften oder Reisebüros. Das Kartellamt hatte bemängelt, dass in den neuen Verträgen Kündigungsfristen von nur einem Monat und eine Absenkung der Vergütungen für Agenturen um bis zu 30 Prozent den Verdacht des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung durch die Post begründeten. Jetzt hat die Post zugesagt, dass sie bei der Kündigung von Verträgen eine Frist von mindestens sechs Monaten einhalten werde. Für einen Übergangszeitraum will die Post nun außerdem die geplante Absenkung der Vergütung auf maximal 15 Prozent begrenzen.

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