Wirtschaft : Preisnachlass für GM: "Nur" noch 1,2 Mrd. Dollar soll der US-Autobauer zahlen

Ein US-Gericht hat die Milliarden-Geldstrafe für den US-Autokonzern General Motors (GM) wegen angeblich falsch platzierter Benzintanks deutlich verringert. Demnach soll der weltgrößte Autobauer nunmehr Schadenersatz und Geldstrafe von 1,2 Mrd. Dollar (2,2 Mrd. DM) und nicht mehr wie zuvor von 4,9 Mrd. Dollar an sechs mit einem GM-Wagen verunglückte Personen zahlen. GM lehnte es nach dem Urteil jedoch auch ab, die verminderte Summe zu zahlen. Die Geldstrafe sei nach wie vor nicht annehmbar. Eine von GM geforderte Neuverhandlung des Falls wies das Gericht in Los Angeles jedoch zurück. 1993 hatten vier Kinder und zwei Erwachsene schwere Verbrennungen erlitten, als ihr Chevrolet bei einem Auffahrunfall in Flammen aufgegangen war. In der Klage wurde argumentiert, der Tank sei zu nahe an der hinteren Stoßstange angebracht und zudem nur unzureichend geschützt gewesen.

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