Wirtschaft : Premiere schließt Filmverträge

-

AUS DEN UNTERNEHMEN

Der deutsche Bezahlsender Premiere hat sich mit dem HollywoodStudio Metro-Goldwyn-Mayer auf einen langfristigen Liefervertrag geeinigt. Die Vereinbarung sichere Premiere den Zugriff auf alle Kinofilme des Studios, teilte Premiere am Dienstag in München mit. Gleichzeitig habe man beim US-Studio Warner ein umfangreiches Filmpaket erworben, das unter anderem das Recht an der deutschen TV-Erstausstrahlung des Kinohits „Harry Potter und der Stein der Weisen“ enthalte. dpa

Sixt sieht sich als Marktführer

Der Autovermieter Sixt sieht sich weiter als unangefochtener Marktführer in Deutschland. Das Unternehmen wies einen Pressebericht zurück, wonach die zum Volkswagen-Konzern gehörende Europcar Autovermietung den Konkurrenten aus München im deutschen Markt überholt haben soll. Sixt rechne in Deutschland für 2002 mit Vermieterlösen auf dem Vorjahresniveau von knapp 500 Millionen Euro. Damit liege die Gesellschaft vor Europcar, die einen Umsatz von rund 416 Millionen Euro erwarte. rtr

RWE expandiert nach Polen

Der Essener Stromkonzern RWE übernimmt vom polnischen Schatzamt für rund 1,5 Milliarden Zloty (rund 370 Millionen Euro) eine 85-Prozent-Mehrheit am polnischen Energieversorger Stoen. Der Kaufvertrag wurde am Dienstagabend in Warschau unterzeichnet. Staen beliefert nach RWE-Angaben mehr als 780000 Endkunden in Warscheu und Umgebung. der Umsatz lag 2001 bei 375 Millionen Euro. dpa

Salzgitter mit Sperrminorität

Das Land Niedersachsen will an seiner 25,5-Prozent-Sperrminorität an der Salzgitter Stahl AG festhalten. Ministerpräsident Sigmar Gabriel (SPD) kündigte am Dienstag nach einem Gespräch mit Vorstand und Betriebsrat des zweitgrößten deutschen Stahlkonzerns an, Verhandlungen über die Verlängerung des Vertrages „mindestens um die gleiche Laufzeit“ würden in den kommenden Monaten aufgenommen. AFP

Ausgleich für BkmU-Kunden

Die rund 8000 Kunden der geschlossenen Berliner Bank für kleine und mittlere Unternehmen erhalten bis Ende Oktober ihre Entschädigungen. Das sagte der Geschäftsführer Jürgen Bang der „Berliner Morgenpost“. Bis auf Sonderfälle sollten die Erstattungen bis Monatsende abgearbeitet sein. Bis zum 10. Oktober seien bereits 3300 Kunden entschädigt worden. ddp

LVMH trotzt Konjunkturdelle

Der führende Luxusgüter-Konzern LVMH trotzt mit Mode, Alkohol, Uhren und Schmuck der Konjunkturdelle. Wie das französische Unternehmen bekannt gab, kletterte der Konzernumsatz von Jahresbeginn bis Ende September um zwei Prozent auf 8,85 Milliarden Euro. Beim Betriebsgewinn erwarte LVMH für das gesamte Jahr 2002 einen „sehr signifikanten“ Anstieg. Der bisherige Aufwärtstrend erfasste demnach alle LVMH-Sparten mit Ausnahme der Duty-Free-Sparte DFS. AFP

Volvo verkauft mehr

Der schwedische-amerikanische Autokonzern Volvo hat im September in Westeuropa 22,6 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahr. Dagegen sank der Absatz des einheimischen Konkurrenten Saab im selben Zeitraum um 22,3 Prozent, wie der Branchenverband der Autohersteller in Göteborg mitteilte. Volvo setzte im September 25 905 Autos ab, Saab verkaufte 5762 Wagen. Saab, das zu General Motors gehört, erklärte, es habe Lieferschwierigkeiten bei dem neuen Modell 9-3. dpa

Delta bestellt Flugzeuge ab

Die drittgrößte US-Fluggesellschaft Delta Airlines leidet weiterhin schwer unter der aktuellen Luftfahrtkrise der Luftfahrt. Das Unternehmen machte im dritten Quartal 2001 einen Verlust von 326 Millionen Dollar (330,5 Millionen Euro) und stornierte die Abnahme aller 29 bestellten Flugzeuge für die Geschäftsjahre 2003 und 2004, um Kosten zu sparen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stieg der Verlust auf 909 Millionen Dollar von 482 Millionen Dollar im Vorjahr. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar