Wirtschaft : Premiere schließt Vertrag

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Der angeschlagene Bezahlsender Premiere hat mit dem US-Studio Universal einen mehrjährigen Programmvertrag unterzeichnet und ist damit bei seinen Bemühungen um die Sicherung der eigenen Zukunft vorangekommen. „Der Abschluss des Vertrages mit Universal bedeutet für Premiere den Durchbruch bei den Neuverhandlungen mit den Hollywood-Studios“, teilte Premiere mit. Der Vertrag sichere den Zugriff auf Kino-Filme und TV-Produktionen wie „Gladiator“, „Hannibal“ und „Billy Elliot". rtr

Weberbank verdient weniger

Die Börsenflaute hat auch bei der privaten Weberbank zu Buche geschlagen. Das zur Berliner Bankgesellschaft gehörende Institut weist für das erste Halbjahr 2002 mit 7,14 Millionen Euro einen geringeren Gewinn aus als im Vorjahreszeitraum (7,79 Millionen Euro). Für das Jahr geht die Weberbank „aus heutiger Sicht“ von einem Überschuss von eher elf Millionen Euro aus. Bei positiver Entwicklung könnte das Vorjahresniveau von 13 Millionen Euro erreicht werden. dpa

Wolf&Müller kauft ein

Die Stuttgarter Baufirma Wolff&Müller hat die Niederlassung Köln und die Niederlassung Ingenieurbau der Philipp Holzmann AG gekauft. Über den Preis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte der Holzmann-Insolvenzverwalter mit. Der Verkauf sichere rund 80 Stellen. Zu dem Paket zählen mehrere Großbaustellen wie die Kölner Flughafenanbindung der neuen ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt. dpa

Bombardier streicht Jobs

Der weltgrößte Bahntechnikkonzern Bombardier Transportation streicht wegen vorerst ausbleibender Aufträge der Deutschen Bahn in Deutschland mindestens 500 Arbeitsplätze. Das kündigte Unternehmenschef Pierre Lortie in der „Welt“ an. Alle deutschen Bombardier-Standorte stünden auf dem Prüfstand. Voraussichtlich im September würden mit den Betriebsräten entsprechende Maßnahmen besprochen. dpa

Allianz Sach unter Druck

Bei der Sachversicherungsgruppe der Allianz hat sich im ersten Halbjahr die Anzahl der gemeldeten Sturm- und Hagelschäden auf rund 213000 Fälle nahezu verfünffacht, teilte die Allianz Sachgruppe mit. Die zusätzlichen Belastungen durch die aktuelle Flutkatastrophe ließen sich noch nicht abschätzen. Davon hänge aber ab, ob der geplante Gewinn vor Steuern von 3,6 Milliarden Euro erreicht werden könne. dpa

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