Wirtschaft : Privat Versicherte können kündigen

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Die mit der Union ursprünglich vereinbarte „ Minikopfpauschale “ beim Zahnersatz ist vom Tisch . Die Beiträge bleiben wie bisher abhängig vom Einkommen und werden prozentual berechnet. Allerdings müssen die Arbeitnehmer ab Juli nächsten Jahres allein für die Finanzierung des Zahnersatzes aufkommen. Das kostet sie 0,4 Beitragspunkte . Gleichzeitig müssen sie auch die Versicherungskosten für das Krankengeld allein tragen. Das macht weitere 0,5 Prozentpunkte aus. Konsequenz: Kassenpatienten müssen ab dem 1. Juli 2005 einen Sonderbeitrag von 0,9 Prozent ihres Einkommens für Zahnersatz und Krankengeld zahlen. Arbeitgeber und Rentenversicherungsträger werden im Gegenzug entlastet. Sie sparen in den nächsten zwei Jahren rund 6,8 Milliarden Euro .

KEIN WAHLRECHT

Das eigentlich vorgesehene Wahlrecht, den Zahnersatz auch bei einem privaten Anbieter zu versichern, ist gestrichen. Der Zahnersatz bleibt eine Kassenleistung. Wer bereits bei einer privaten Krankenversicherung eine Police abgeschlossen hat, die sich jetzt als unnötig erweist, kann den Vertrag auflösen . Kosten entstehen dem Kunden dabei nicht. hej

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