Wirtschaft : Privatanleger wollen Festgeld und Immobilien

Frankfurt am Main - Fest- und Termingeld sowie Immobilien bleiben die beliebtesten Geldanlagen der Deutschen. Dies ergibt sich aus einer am Mittwoch veröffentlichten, repräsentativen Umfrage der von Sparkassen und Genossenschaftsbanken unterhaltenen Deutschen Wertpapier-Service-Bank. Demnach wollen 29 Prozent der Befragten mehr Kapital in Fest-, Tages- oder Termingeldkonten stecken. 24 Prozent planen zusätzliche Investitionen in Immobilien. Gleichzeitig seien Anleger nicht mehr so zurückhaltend gegenüber Aktien und Fonds. „So wollen nur noch 32 Prozent (2011: 38 Prozent) der Privatanleger die Aktienanlage künftig weniger nutzen.“ Eine Reduzierung ihres Fonds-Engagement planten nur noch 29 Prozent (2011: 34 Prozent). „Der Meidereflex der Privatanleger gegenüber Aktien und Fonds ist im Zuge der freundlichen Entwicklung des Dax in 2012 kleiner geworden“, sagte Karl-Martin im Brahm, Vertriebsvorstand der Service-Bank. Der Umfrage zufolge sind festverzinsliche Papiere wie Bundesanleihen oder Rohstoffe wie Öl und Gold bei Privatanlegern kaum gefragt. rtr

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