PRODUKTIONSSTOPP : Verlagerung in günstigere Länder

Mit der Schließung des Nokia-Werks in Bochum geht die letzte Handyproduktionsstätte in Deutschland verloren. Erst im September 2006 hatte der taiwanesische Konzern BenQ beschlossen, die verlustreiche Handyherstellung in Deutschland einzustellen. Bei BenQ Mobile verloren an den nordrhein-westfälischen Standorten Kamp-Lintfort und Bocholt rund 2000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, in München waren 1350 Beschäftigte betroffen. Auch der US-Handy-Hersteller Motorola kündigte im Sommer 2007 an, seine Handyfertigung aus Flensburg komplett nach Asien zu verlegen. Die rund 700 Mitarbeiter erhielten das Angebot, zur kanadischen Logistikfirma Cinram in die Nähe von Aachen zu wechseln. ysh

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