Wirtschaft : Produktkoppelung: Gerichtsurteil im Streit zwischen Fiat und Edeka

Im Streit um den Autoverkauf bei Edeka will das Landgericht Offenburg am kommenden Freitag über den Erlass einer einstweiligen Verfügung des Autoherstellers Fiat gegen Edeka Baden- Württemberg entscheiden. Im Mittelpunkt der Anhörung beider Parteien am Mittwoch stand die Frage, ob die Koppelung von Produkten wie Motorroller oder Notebook mit einem Fiat Punto ohne die genaue Angabe der Einzelpreise zulässig sei. Am Montag vergangener Woche hatte der Handelskonzern begonnen, über eine Hotline, per Internet und in den 400 Edeka-Märkten in Baden-Württemberg einen Fiat im Paket mit anderen Produkten anzubieten. Der Vertreter von Fiat meinte vor Gericht, dass das Koppelungsangebot von Edeka wettbewerbswidrig sei. Ein potenzieller Käufer sei nicht in der Lage, die Einzelpreise zu ermitteln. Nach Recherchen habe Fiat auch festgestellt, dass der Gesamtpreis für das Paket höher sei als die Summe der Einzelpreise.

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