Wirtschaft : Professoren sehen sich in Euro-Klage bestätigt

BONN (rtr).Die vier Professoren, die vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Einführung des Euro geklagt haben, sehen sich durch die Berichte von Bundesbank und Europäischem Währungsinstitut (EWI) bestätigt.Die Berichte belegten eindeutig, daß die Voraussetzungen für eine dauerhafte Stabilität des Euro in den meisten Staaten nicht erfüllt seien.Um die Verletzung des Vertrages von Maastricht mit ihren schwerwiegenden Folgen abzuwenden, müsse man daher "jetzt erst recht" eine Verschiebung der Währungsunion fordern.Bundesbank und EWI hatten Zweifel an der Euro-Reife einiger Staaten geäußert.Beginne die Währungsunion pünktlich zum 1.Januar 1999, könnten die Mitgliedsländer nur zwischen zwei Übeln wählen, erklärten Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider und Joachim Starbatty.Entweder komme es über Staatsverschuldung zu einem weichen Euro.Oder Sparmaßnahmen würden eine "Destabilisierung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse" in fast allen Mitgliedsländern bringen.

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