PROGRAMM : Noch fehlen die Bilder

Die Idee von dreidimensionalen Filmen kam bereits vor mehr als 100 Jahren auf. Kinozuschauer mussten aber bis 1922 warten. Dann kam der erste Stummfilm in 3D auf die Leinwand: „The Power Of Love“. Es dauerte noch einmal knapp 90 Jahre, bis das 3D-Vergnügen auch zu Hause möglich ist. Auf der Internationalen Funkausstellung vom 3. bis 8. September in Berlin werden eine ganze Reihe von Herstellern wie Samsung, Sony, Panasonic und LG weitere 3D-fähige Fernseher vorstellen. Nach Angaben der Stiftung Warentest wurden bis Ende Mai in Europa mehr als 25 000 Fernseher mit 3D-Technik verkauft. Damit ist ihr Marktanteil noch sehr klein. Das Problem ist, dass das Angebot an 3D-Inhalten noch gering ist. Es fehlen genügend Filme, TV-Serien oder Spiele. Wann die privaten und öffentlichen TV-Sender in Deutschland ihr Programm mit 3D aufrüsten, ist daher noch ungewiss. Das ergab eine Umfrage des Tagesspiegels bei den Sendern. Schwierigkeiten bereite vor allem die Technik, diese sei zudem sehr teuer, sagte ein Sprecher des ZDF. Die Deutsche Telekom hat angekündigt, ab September den Markt mit weiteren 3D-Inhalten voranzutreiben. So möchte der Konzern neue Kunden für sein Internet-TV- Angebot „Entertain“ gewinnen. sew

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