PROJEKTBEISPIELE : Scannen, lasern, Bilder machen

HAUTKREBSSCANNER



Zusammen mit dem Max-Born-Institut hat LTB Lasertechnik Berlin einen speziellen Hautkrebsscanner bis zur Marktreife entwickelt. Mit einem Laser kann das Gerät feststellen, wenn sich der Hautfarbstoff Melanin verändert. Eine solche Veränderung gilt als einer der Frühindikatoren für schwarzen Hautkrebs. Das Gerät soll fast 100 Prozent zuverlässig sein. Gewebeproben müssen so nicht entnommen werden.

FRESHSCAN

Wie frisch ist das Fleisch im Kühlhaus? Diese Frage lässt sich mit dem FreshScan beantworten. Mit Lasermesstechnik kann der Frischegrad von Lebensmitteln bestimmt werden. Das Gerät entstand als Kooperation verschiedener Forschungseinrichtungen. Die Produktionsvorbereitung läuft.

HOLODISK

Welche Datenmenge passt auf eine DVD? Multiplizieren Sie die Antwort mit 100 und Sie erhalten die Speicherkapazität einer Holodisk. Laserstrahlen brennen winzig kleine Hologramme, also dreidimensionale Zeichen, in das Speicherelement. Die Grundlagenforschung dafür läuft an der TU Berlin.

MIKROKAMERA

Nicht größer als ein Salzkorn und doch so hochauflösend, dass sie bei Operationen in Krankenhäusern eingesetzt werden kann: Die Mikrokamera ist marktreif und wurde maßgeblich vom Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) entwickelt. Sie hat eine Auflösung von 62 500 Pixeln, kostet nur wenige Euro und kann in Einmal-Endoskope eingebaut werden.

HALBLEITERELEMENTE

13 Berliner Unternehmen und Einrichtungen wollen gemeinsam Marktführer für ein Chipsegment in Europa werden. Der Verbund „Berlin WideBaSe“ bündelt technologische Ressourcen und Know-how im breitlückigen Halbleiterbereich (Wide-Bandgap-Semiconductors). Die neuen Chips versprechen eine Qualität, die mit klassischen Halbleitern nicht zu erreichen ist. So erschließen sie neue Anwendungsbereiche wie etwa für die Energieeinsparung. sf

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