Wirtschaft : PSI übersteht die Software-Krise Berliner Programmierer

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Berlin (tia). Das Berliner Software-Unternehmen PSI ist im ersten Quartal 2002 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg gegenüber dem vierten Quartal 2001 um 3,42 Millionen Euro und ist nun mit 0,51 Millionen Euro wieder positiv. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ging es aber leicht zurück. „Wir sind ganz glücklich, dass wir wieder fast auf dem Niveau des Vorjahresquartals sind – trotz wesentlich schwierigeren Umfelds und verringerten Umsatzes“, sagte Karsten Pierschke, Manager Investor Relations bei PSI, dieser Zeitung. Im Vorjahresquartal habe das am Neuen Markt gelistete Unternehmen gegen Ende der Boomphase noch viele Autragseingänge verzeichnen können. Im dritten Quartal sei PSI dann „richtig eingeknickt“ und habe im vierten die Talsohle erreicht.

Für die bessere Situation von PSI macht Pierschke vor allem Kosteneinsparungen verantwortlich. Unter anderem verringerte sich die Zahl der Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahresquartal um 27 auf nun 1348 Mitarbeiter. Im Vergleich zum letzten Quartal 2001 hatte PSI damit sogar 57 Beschäftigte weniger. Mittelfristig erhofft sich das Unternehmen auch Verbesserungen durch eine veränderte Organisationsform mit drei Segmenten: Netzmanagement (für Energie-, Telekommunikations- und Verkehrsunternehmen), Produktionsmanagement (Industrie, Logistik) und Informationsmanagement (für Behörden und Dienstleister). PSI ist optimistisch, wie geplant den operativen Ertrag von sieben Millionen Euro im laufenden Jahr zu erreichen.

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